Coaching Kongress

„Coaching in disruptiven Veränderungsprozessen braucht Methoden! Und welche funktionieren am besten?“

Um uns nicht falsch zu verstehen – das haben viele Coaches natürlich schon lange für sich selbst herausgearbeitet und mit ihren Methoden viele Mitarbeiter und Führungskräfte erfolgreich begleitet. Aber dass viele sich auch immer wieder fragen, was die anderen tun, zeigt die große Teilnahme an Alexandra Globigs Workshop „Coaching und Beratung als Begleitung in disruptiven Veränderungsprozessen“ im Rahmen des Coaching-Kongresses Ende Mai 2019.

Worum ging es? Rund 30 Teilnehmer in einer bunten Mischung aus Trainern, Coaches und Unternehmensvertretern wollten vor allem eins wissen: Mit welchen Methoden und Tools kann man Menschen bei disruptiven Veränderungen, also in denen das System „auf den Kopf gestellt wird“ und sich die gewohnte Umgebung für die Menschen grundlegend ändert, coachen und beraten? Wie kann man herausarbeiten, was sie je nach Phase brauchen und was ihnen hilft?

Die Antwort von Alexandra dazu lautete: Nutzt die Change Curve zur Orientierung als ein bekanntes und bewährtes Konzept, anhand dessen man verschiedene Methoden einordnen und strukturieren kann. Damit sieht man auf einen Blick, was Menschen in welcher Phase der Veränderung bewegt und welche Coaching-Impulse hilfreich sind. Wir können an dieser Stelle nicht alle Methoden auflisten, aber nennen gerne einige Beispiele: So kann der Coach im „Raum der Gewohnheit“ z.B. Perspektivenwechsel initiieren oder zirkuläre Fragen stellen, wie z.B. „Was ist der Auslöser für mein Verhalten?“. Ist der Coachee im „Raum des Widerstands“, hilft u.a. das Aufbrechen von Mustern oder der Ansatz des „Appreciative Inquiry“. Diesen kann man zur Wertschätzung von Vergangenem und der Aufdeckung von Potentialen, Möglichkeiten und Handlungsoptionen nutzen. Im „Raum der Anpassung“ ist das Arbeiten mit positiven Ankern eine gute Coaching-Methode und im „Raum der Erneuerung“ kann man den Stolz „anzapfen“, um den Ehrgeiz für die Weiterentwicklung zu wecken.


Die Teilnehmer bekamen im Workshop einen guten Überblick über verschiedene Methoden/Ansatzmöglichkeiten (O-Ton: „Das sind super Impulse!“) und hatten dann im zweiten Schritt Gelegenheit, weitere Methoden zu ergänzen und ihre Erfahrungen einzubringen.

Und wie spannend und aufschlussreich für viele dieser Austausch war, zeigt auch der Wunsch der Teilnehmer, nach Ablauf der offiziell angesetzten Zeit, die Diskussion noch „freiwillig“ 30 Minuten länger zu führen. Und wie ein Teilnehmer so schön sagte, so sei das eben, „Change braucht immer mehr Zeit als man denkt.“

Wenn auch Sie Menschen bei besonders herausfordernden und komplexen Veränderungen coachen und begleiten oder als Unternehmen Unterstützung für Ihre Mitarbeiter und/oder Führungskräfte suchen, sprechen Sie uns gerne an. Alexandra Globig (Alexandra.Globig(at)change-factory.de) freut sich über Ihre Kontaktaufnahme!

04.07.2019 Erstellt von Kira Wunderle Zurück